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Der Ökologische Fußabdruck als Maßstab für Nachhaltigkeit

Der CO2 Fußabdruck als Indikator für Nachhaltigkeit?

Wenn wir von unserem CO2-Fußabdruck sprechen, verknüpfen wir Schlagwörter wie Nachhaltigkeit oder Umweltbewusstsein mit diesem Thema. Doch was verstehen wir eigentlich genau unter dem Ökologischen Fußabdruck und welche versteckten Emissionen zählen zur Bilanz dieser Rechnung dazu? Wie kann jeder Einzelne von uns zu einem globalen Klimaschutz beitragen und wie lassen sich CO2-Emissionen im Alltag vermeiden? Wir haben für euch recherchiert und die wichtigsten Fakten über den Carbon Footprint zusammengetragen.

1. Die Definition des CO2-Fußabdrucks
Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung bzw. CO2-Bilanz. Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Diese Menge wird im sogenannten CO2-Äquivalenten (CO2e) angegeben. Für jedes einzelne Produkt lässt sich ein CO2-Fußabdruck erstellen, der die Summe der Emissionen umfasst, die durch die Herstellung, die Nutzung sowie durch die Verwertung und Entsorgung des jeweiligen Produktes entstehen. Auch für Aktivitäten und Prozesse, wie beispielweise eine Dienstreise oder eine Veranstaltung, lässt sich ein detaillierter CO2-Fußabdruck berechnen. Durch die exakte Berechnung der so freigesetzten Emissionen sind Einzelpersonen und Unternehmen in der Lage, die eigene Ökobilanz zu kontrollieren und durch Reduktion und Kompensation stetig zu verbessern.

2. CO2 Reduktion für nachhaltigen Klimaschutz
Das Umweltbundesamt definiert das Klimaschutzziel für Deutschland im Einklang mit der internationalen Staatengemeinschaft sehr genau: Die Pro Kopf Emissionen sollen von 11,6 Tonnen CO2e auf unter 1 Tonne CO2e pro Person und Jahr gesenkt werden. Wir zeigen euch deshalb einige sehr wirksame Maßnahmen, wie ihr durch geringe Änderungen im alltäglichen Konsum-, Wohn- und Mobilitätsverhalten nicht nur kiloweise, sondern sogar tonnenweise CO2 vermeiden könnt!

3. Tipps, um den eigenen Carbon Footprint zu reduzieren und kompensieren
Jeder Bürger der EU verursacht durch Nutzung der öffentlichen Infrastruktur, Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum im Jahr 10,2 t CO-Emissionen. Das klimaverträgliche Niveau beträgt 2,7 t CO. Durch eine ressourcenschonende Lebensweise lassen sich erhebliche Mengen vermeiden und oft auch Kosten sparen.

CO-Vermeidungstipps - Wohnen

1. Strom: Beleuchtung und elektronische Geräte bewusst nutzen
Bereits beim Kauf neuer Haushaltsgeräte und -elektronik ist es wichtig, auf Energieeffizienz zu achten. Sogenannte Energielabel auf den Geräten geben Hinweise auf energiesparende Varianten. Hersteller von Haushaltselektronik nutzen beispielsweise sehr häufig das Energy Star-Label. Sind die neuen Geräte schließlich in eurem Besitz, schaltet die Beleuchtung und elektronische Geräte nur ein, wenn ihr diese wirklich benötigt. Je nach Anzahl der Geräte im Haushalt kann das komplette Ausschalten gegenüber dem Stand-by-Betrieb den Stromverbrauch um bis zu 10% reduzieren. In einem Vierpersonenhaushalt sind das im Jahr ca. 500 kWh Strom und 250 kg CO2 weniger. Wenn möglich, bezieht euren Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Ökostrom ist nicht nur vergleichsweise günstiger zu konventionellem Strom, eure CO2-Bilanz wird es euch zusätzlich danken!

2. Richtig heizen und lüften
Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C spart bereits 5% der Heizenergie. Wenn ihr in einem gut gedämmten Haus wohnt, verbessert sich eure Jahresklimabilanz damit um 2,0 kg CO2 pro m2 Wohnfläche. Dreht die Heizkörper auf die niedrigste Stufe, wenn ihr euer Zuhause verlasst, um unnötige Energieverbrauch zu vermeiden. Beim regelmäßigen Lüften ist es besonders wichtig, Fenster nicht dauerhaft zu kippen, sondern gezielt und effektiv für gemäßigten Luftaustausch zu sorgen.  

CO-Vermeidungstipps - Mobilität

1. Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen
Wer kennt es nicht – noch schnell einen abendlichen Einkauf erledigen, die beste Freundin auf einen Kaffee treffen, alles kein Problem – mit dem Auto sind wir in Windeseile am gewünschten Ziel. Sehr häufig wird der PkW für Strecken von weniger als 5 km genutzt. Diese unnötigen Emissionen lassen sich jedoch leicht vermeiden, indem wir für kurze Strecken das Fahrrad verwenden oder die Zeit für einen erholsamen Spaziergang nutzen. Auf einer Strecke von 5 km lassen sich so schnell 1 kg CO2 vermeiden und wir tun auch noch etwas Gutes für unsere Gesundheit!

2. ÖPNV & Bahn / Fernbus statt PkW
Stau, teurer Sprit und hohe Emissionen – das Fahren mit dem eigenen Auto birgt oftmals große Nachteile. Auf vielen Strecken gibt es jedoch die Möglichkeit, den öffentlichen Personennahverkehr, die Bahn oder den Fernbus zu nutzen. Damit sparen wir sogar Zeit, denn die Fahrzeit lässt sich effektiv zum Arbeiten oder Entspannen nutzen.

3. Carsharing statt eigenem PkW
Durch Apps wie BlaBlaCar wird Carsharing zum Kinderspiel und zugleich zur klimafreundlicheren Alternative gegenüber dem eigenen PkW: Jedes Carsharing-Auto ersetzt laut einer Studie des Bundesverbands CarSharing im Mittel 15 private Fahrzeuge und sorgt für deutlich weniger CO2-Emissionen. Ein wesentlicher Grund dafür: Carsharing wird meist nur dann genutzt, wenn wirklich ein Auto gebraucht wird. Private Fahrzeuge dagegen werden aus Bequemlichkeit häufig auch für kurze Strecken genutzt.

4. Weniger Fliegen
Die beim Fliegen entstehenden Emissionen sind besonders klimarelevant. Grund dafür sind zum einen die langen Strecken, die durch das Fliegen zurückgelegt werden und zum zweiten auch die höheren Emissionen pro Personenkilometer durch zusätzliche Treibhauseffekte (z.B. Bildung von Cirrus-Wolken). Folgende Zahlen verdeutlichen die Problematik:

  • Kurzstreckenflug (z.B. Berlin - München): 300 kg CO2
  • Mittelstreckenflug (z.B. Wien - Paris): 400 kg CO2
  • Langstreckenflug: (z.B. Zürich - New York): 2.000 kg CO2

CO-Vermeidungstipps - Konsum

1. Nachhaltiger Konsum
Nachhaltig Einkaufen bedeutet vor allem auch, darauf zu achten, dass man ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte kauft. Das bedeutet, dass bei der Produktion möglichst wenige und nur erneuerbare natürliche Ressourcen verbraucht werden, keine giftigen und Umwelt schädlichen Stoffe verwendet werden und, dass die an der Herstellung beteiligten Arbeiter unter guten Bedingungen arbeiten und angemessen bezahlt werden. Artikel zu reparieren oder secondhand zu kaufen, ist auch eine tolle Möglichkeit, Ressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

2. Online-Shopping ist klimafreundlicher als Einkauf mit dem Auto
Wer hätte das gedacht? Die Anlieferung häufig online bestellter Non-Food-Artikel durch einen Post-/Paketdienst verursacht im Durchschnitt 181 g CO2 pro Artikel. Mit dem Auto zum Geschäft zu fahren um einen Artikel zu besorgen verursacht schnell die 24-fache Menge, nämlich 4.274 g CO2. 

3. Bio-Produkte
Beim Kauf von Lebensmitteln solltest du darauf achten, Bio-Produkte zu bevorzugen. Mit Bio-Produkten lassen sich gegenüber konventionellen Produkten laut einer Studie des Öko-Instituts e.V. die CO2-Emissionen des Lebensmittelkonsums um bis zu 15% reduzieren. Für die einzelnen Produktgruppen ergeben sich folgende Einsparungen: Milchprodukte: 6-12% Backwaren: 20-25% Fleisch: 7-17%, Gemüse: 10-30%.

4. Obst und Gemüse der Saison
Frisches Obst und Gemüse ist essentiell für eine ausgewogene Ernährung. Zusätzlich zu diesem gesundheitlichen Aspekt sollten wir darauf achten, möglichst regionale und saisonale Produkte zu kaufen. Werden Obst und Gemüse außerhalb der Saison in Gewächshäusern angebaut oder über große Entfernungen transportiert, verursacht dies hohe CO2-Emissionen. Zum Beispiel belastet ein kg Tomaten außerhalb der Saison die Klimabilanz mit 3,13 kg CO2. In der tatsächlichen Tomaten Saison sind es nur 0,3 kg CO2.

5. Verpackung vermeiden
Achtet beim Kauf von Produkten auf notwendige und ökologische Verpackungen. Eine Plastiktüte verbraucht mehr Ressourcen und ist klimaschädlicher als eine Papiertüte aus Recyclingpapier. Viele Lebensmittel sind auch ohne Verpackung erhältlich. Eine im Supermarkt häufig vorzufindende Verpackung um Käse- oder Wurstprodukte wiegt ca. 20g und verursacht 80g CO2-Emissionen. Absolut gesehen ist dies zwar keine sehr große Menge. Die CO2-Emissionsbilanz des verpackten Produktes erhöht sich dadurch aber leicht um 30%.

6. Den eigenen Carbon Footprint berechnen
Websiten wie myclimate Deutschland oder Klima ohne Grenzen bieten die Möglichkeit, den eigenen Carbon Footprint zu berechnen und zeigen zugleich Möglichkeiten auf, wie wir notwendige Emissionen kompensieren können. Ist ein Flug oder eine weite Fahrt beispielsweise unvermeidbar, können wir diese Emissionen durch Spenden an Klimaschutzprojekte kompensieren.

1. https://de.myclimate.org/de/?gclid=EAIaIQobChMIh8PAubqN6gIVV4GyCh04AQ2mEAAYASAAEgLI6vD_BwE

2. https://klimaohnegrenzen.de/oekologischer-co2-fussabdruck

3. https://www.fussabdruck.de/

4.https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

 

CO2 sparende Methoden bei LANASIA

Für unser nachhaltiges Modelabel ist der CO2-Fußabdruck ein wichtiges Instrument zur Bewertung unserer Klimawirkung und damit zentraler Bestandteil unseres Nachhaltigkeitsmanagements.Der CO2-Fußabdruck zeigt dabei, in welchen Bereichen die meisten Treibhausgase freigesetzt werden und wo das größte Potenzial für Einsparungs- und Effizienzmaßnahmen liegt. Dadurch hat der CO2-Fußabdruck auch große wirtschaftliche Bedeutung, denn durch die zielgerichtete Einsparung von Energie und anderen Ressourcen können Unternehmen ihre Betriebskosten nachhaltig senken.

Überblick der CO2-sparenden Methoden, die bei LANASIA zum Einsatz kommen:

  1. Der Versand innerhalb von Europa ist gratis, aber wir bieten keine kostenlosen Rücksendungen von Produkten an, um zu durchdachten Einkäufen anzuregen.
  2. Durch die Verwendung von ECONYL® und REPREVE® für unsere nachhaltige Beach-, Bade- und Fitnessmode sind wir in der Lage, CO2 Emissionen erheblich zu reduzieren, da das Nylon nicht von Grund auf neu hergestellt wird, sondern bestehendes Plastik aufbereitet und gereinigt wird.
  3. Verwendung von Blauer Engel zertifiziertem Papier - Das Zeichen garantiert, dass unsere Druckprodukte den hohen Ansprüchen an Umwelt- und Gesundheitseigenschaften entsprechen. Durch Prozessoptimierungen können im Druckvorgang Energieeinsatz, Papierabfall sowie Luft- und Wasser-Emissionen gemindert werden.
  4. Nachhaltige Verpackung mit der LANASIA Öko-Box, hergestellt aus mindestens 90 % Recycling-Material und vollständig recycelbar, sowie Digitaldruck mit wasserbasierter Tinte.
  5. Generell kleinere Verpackungen, um das Gewicht beim Versand zu reduzieren.
  6. Sammelbestellungen der Stoffe, um unsere Ware gesammelt zur Produktion liefern zu lassen.
  7. Design Prozess: CO2 schonende Variante durch sogenanntes Digital Textil Printing: Direktes Drucken auf Stoff bedeutet weniger Verschwendung von überschüssiger Tinte (im Gegensatz zum Färben) durch präzisen Auftrag des Kunstwerks, sowie einen geringeren Strom- und Energieverbrauch.
  8. Höchstens 3 Sampling Runden – ist ein Style nach der 3.ten Sampling Runde nicht final, wird er nicht für die Produktion freigegeben.
  9. Durch mobile Tele-Arbeit unserer Werkstudentin sowie Webshop Programmierer ermöglichen wir Einsparungen in Bezug auf CO2, da der Arbeitsweg entfällt.
  10. Die  LANASIA Büroräumlichkeiten befinden sich direkt angrenzend an ein Naturschutzgebiet. Der gesamte Gebäudekomplex hat eine herrvorragende Energieeffizienz. Diese wird erreicht durch die Nutzung von alternativen Energiequellen wie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach zur Stromgewinnnung, Nutzung von Fern- bzw. Abwärme eines benachbarten Industriebetriebs zur Beheizung als auch Grundwassernutzung zur Kühlung der Büroräume mittels thermoaktiven Bauteilen. 

 

 

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